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Wilfried Weyer

Daten zur Geschichte
der
Berliner Schützengesellschaft e.V.

 

Kurzfassung der Vereinsgeschichte

Vorwort von Wilfried Weyer

1882 bis 1912
1916 bis 1936
1937 bis 1947
1948 bis 1951
1952 bis 1965
1966 bis 1981
1982 bis 1989
1990 bis 1999
2000 bis 2010
2011 bis 2013

 

 

 

Die Geschichte in Kürze:  

Klicken Sie auf die Jahreszahlen um mehr zu den Themen zu lesen:

 

1882

 Im Juli 1882 gründen die Mitglieder aus 7 Vereinen den “ Berliner Schützenbund

1900

Die Anzahl der Mitglieder wächst stättig zur bereits stattlichen Zahl von 596 Mitgliedern.

1901

Der Eintrag ins Vereinsregister wird in einer außerord. Mitgliederversammlung beschlossen.

1909

Einweihung des Schützenhauses “Schloß Kaulsdorf”.

1912

Auf den Schießständen in Berlin (Kaulsdorf) findet zum ersten Mal ein          Bundesschießen statt.

1925

Die Zahl der Mitglieder hat den bisherigen Höchststand von 1942 erreicht.

1927

In Kaulsdorf wird der längst notwendige Um- und Anbau vorgenommen.

1932

Deutsche Meisterschaft im Fünfkampf auf den Schießständen in Berlin (Kaulsdorf).       Feier zum 50jährigen Vereinsbestehens.

1933

Zwangsweise Verschmelzung des Deutschen Schützenbundes mit anderen Verbänden zum “Deutschen Schützenverband”.

1935

Ein Versuch durch Satzungsänderung der zur Auflösung der Verbände durch die Machthaber des Dritten Reiches zu entgehen, schlägt fehl.

1936

Um den Berliner Schützenbund am Leben zu erhalten, muß der Vereinsname geändert und die Einheitssatzung der politischen Machthaber übernommen werden. Aus dem Berliner Schützenbund wird die “Berliner Schützengesellschaft e.V.”. Die Mitgliedschaft ist nur noch als Einzelmitglied erwerbbar.

1938

Die Mannschaft der Berliner Schützengesellschaft wird Deutscher Meister.

1939

Die Mitgliederzahl schrumpft stark. Der Verein bleibt durch große Bemühungen des Vereinsführers noch Hausherr des Schlosses Kaulsdorf.

1944

Durch Kriegsereignisse werden Teile des Schlosses vollständig zerstört

1945

Was an Baulichkeiten noch übrig ist, wird in den letzten Kriegstagen beschlagnahmt und zweckentfremdet. Nach Erreichen der sowjetischen Militäreinheit werden Schützenvereine verboten.

1947

Die zerstörte Schützenhalle des Schlosses Kaulsdorf wird gesprengt.

1950

Nach mühevollen Verhandlungen mit den Allierten wird für die Schützenvereine in Berlin die Genehmigung zur Wiedergründung bzw. Fortführung erreicht.
Die Berliner Schützengesellschaft bildet einen Notvorstand und begibt sich auf die Suche nach alten Mitgliedern.

1951

Am 30. Januar 1951 erhält die BSG die Genehmigung zur Wiederaufnahme des           Geschäftsbetriebes.
Auf der ersten Mitgliederversammlung nach dem Krieg wird die Fortführung der BSG offiziell beschlossen und vollzogen.
Vom Pächter der Schultheiss - Hasenweide erhält die BSG das Angebot, jederzeit dort
schießen zu dürfen

1952

Der Schießbetrieb läuft langsam wieder an.
Traditionelle Schießen, wie Königs- und Vogelkönigsschießen werden wieder fester Bestandteil des Vereinslebens.

1953

Die Damenmannschaft der BSG wird Berliner Meister in der Disziplin Luftgewehr

1954

Eine provisorische errichtete Anlage mit 25 Schießständen für Luftgewhr wird hinter der 
Kegelsporthalle in der Hasenheide in Betrieb genommen.
Die enge Freundschaft zum Schützenverein 1433 Eschwege e.V. entsteht.

1957

Die provisorische Schießsportanlage in der Hasenheide wird weiter ausgebaut und fest
installiert.
Für einen Teil des Grundstückes in Berlin-Kaulsdorf, dass als Kinderheim genutzt wird, erfolgt die Übertragung auf den Rat des Stadtbezirkes Berlin-Lichtenberg.

1961

Die ersten Verbindungen zum Bremer Schützenbund werden geknüpft.

1963

Beginn der langjährigen Freundschaft zum Blumenthaler Schützenverein.

1965

Zur Fahnenweihe des Vereins wird anlässlich des Schützenfestes ein Festzug veranstaltet.

1968

Die BSG nimmt durch Ihren Kameraden Klaus Gierczak an der Deutschen Meisterschaft in der Disziplin Zimmerstutzen teil. Er wird Vizemeister und sorgt so für den größten sportlichen Erfolg bis zum 100jährigen Bestehen.

1972

Der Zimmerstutzenstand kann eingeweiht werden.

1976

Der Bonner Pistolen Club e.V. schließt sich dem Freundschaftsbund Berlin - Blumenthal - Eschwege an.

1977

Die Satzung des Vereins wird neu gefasst und von den Mitgliedern angenommen. Bei Neuwahlen des gesamten Vorstandes wird erstmalig eine Frau in den Vorstand gewählt.Es wird der Antrag zum Bau einer Schießsportanlage beim Senat gestellt.

1978

Der Damenmannschaft gelingt in der Disziplin Luftpistole die Qualifikation an der Deutschen Meisterschaft.
Den Schützenverein Wülfrath e.V. können wir erstmalig in Berlin begrüßen.
Zum Errichten einer vereineigenen Schießsportanlage werden auf dem Gelände Nobelstr. die ersten Erdbewegungen durchgeführt .

1979

Vom Beziksamt werden für das Grundstück Nobelstr. städtebauliche Bedenken ausgesprochen.
Wir können unsere Sachen wieder einpacken und begeben uns weiter auf Grundstücksuche.
Der Kamerad Uwe Wojciechowski wird in der Disziplin Luftgewehr Berliner Meister und
Qualifiziert sich zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

1981

Die Vermieterin der Baulichkeiten in der Hasenheide spricht die Kündigung zum 30. Juni 1982 aus. Das richtige Geschenk zu unserem 100jährigen Jubiläum.
Wieder gelingt den Damen die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in der Disziplin Luftpistole als Mannschaft, sowie als Einzelschützin Ellen Kruschinsky.

1982

100 Jahre Berliner Schützengesellschaft e.V.
Zu diesem Anlass stellten wir die Jubiläumsmedaille vor, die durch die große Nachfrage wesentlich zur Finanzierung unseres Festes beiträgt. Unsere befreundeten Vereine aus Eschwege, Blumenthal, Bonn, Wülfrath, Wremen und Stetten kamen um mit uns zu feiern.
Die Grundstückbeschaffung wird immer dringender, nach vielen vergeblichen Bemühungen mit verschiedenen Grundstücken, ist nun das Gelände Odetrstr.18 im Gespräch. Leider erteilt die Alliierte Kommandatur keine Baugenehmigung.

1983

Letzmalige Verlänergung des Mietvertrages in der Hasenheide bis 15. August 1983.
Nach langem hin und her und geänderter Fassung der Pläne erteilen uns die Alliierten die Genehmigung. Am 1. August 1983 wird uns das Grundstückin der Oderstr. 18 vom Sportamt Neukölln überlassen. Am 8. August geht’s los. Ein Behelfspostamtskontainer wird auf dem Grundstück aufgestellt. Unsere sonstige Habe wird in einem Keller eingelagert. Die Anzahl der Mitglieder schrumpft auf 81 zusammen.
Am 10. Dezember ist Grundsteunlegung.

1984

Im Mai findet das 1. Königsschießen im noch nicht fertiggestellten Bau in der Oderstr. statt.
Am 19. Oktober laden wir stolz zur feierlichen Einweihung des neuen Schützenhauses ein.

1985

Die Vereinsarbeit von über 100 Jahren wird durch die Sportplakette des Bundespräsidenten als Auszeichnung für die langjährigem Wirken erworbenen besonderen Verdienste um die Pflege und Entwiklung des Sports gewürdigt.

1987

Das Bundesschießen des in Berlin stattfindenden 36. Deutsche Schützentages wird auf unserer Sportanlage in der Oderstr. durchgeführt.

1988

Der Grill auf unserem Schützenplatz wird fertiggestellt und eingeweiht.

1989

Am 9. November 1989 fällt die Mauer und wir bekommen Kontakt mit Sportlern aus dem Ostteil unserer Stadt und darüber hinaus. Besonders enger Kontakt entsteht zu den Rummelsburger Schützen.

1990

Es werden vermögensrechtliche Ansprüche betreffend unserer Grundstücke in Berlin-Kaulsdorf gestellt.

1993

In Hinblick auf die Rückübertragungsansprüche der Grundstücke in Berlin-Kaulsdorf geht es nicht recht vorran. Ein Rechtsanwaltsbüro übernimmt unsere Interessensvertretung.

1994

Wir besuchen zum 1.Mal nach Wiedergründung die Teupitzer Schützengilde von 1857 e.V. Zu dieser Gilde hatte der Berliner Schützenbund bereits 1928 Kontakte.

1995

Eine Umlage für Vollmitglieder, zur Bildung einer Rücklage für zu erwartende Gerichts- und Anwaltskosten in der Grundstücksangelegenheit Kaulsdorf, wird beschlossen.
Die Schützengilde Rummelsburg e.V. löst sich auf und tritt mit 19 Mitgliedern der BSG bei. Dem Bezirksamt Neukölln wir mitgeteilet, dass wir im Falle einer Erweiterung der Sportanlage weitere Flächen benötigen.
Eine Ortsbegehung des ehemaligen Schützenhauses Kaulsdorf zur Bestandsaufnahme für die Klärung des Rechtsstreits wird zum Presserummel.

1996

Die BSG wird Mitglied der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V. (DEVA)

1997

Die BSG ist Mitglied im Förderverein Deutsche Schützentradition e.V.
Kamerad Jens Walter qualifiziert sich in der Disziplin Luftgewehr zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

2000

Unsere Luftgewehr-Schützen schaffen den Aufstieg in die Regionalliga-Ost.
Kamerad Sebastian Pech qualifiziert sich in der Disziplin Luftgewehr zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

2001

Gedenken an den Wiederbeginn unseres Vereinslebens vor 50 Jahren.
Um den leistungsstarken Schützen einen erneuten Aufstieg in die Regionalliga Ost zu ermöglichen wurde eine Interessengemeinschaft mit der Schützengilde Berlin 1433 (Korp.) geschlossen

2002

Die LG-Mannschaft der Schützengilde Berlin 1433 (Korp.)  und der Berliner Schützengesellschaft konnte wie angestrebt in die Regionalliga-Ost aufsteigen.

2003

Wir können in diesem Jahr die 25 jährige Freundschaft mit dem Schützenverein Wülfrath 1929 e.V. und die 40 jährige Freundschaft mit dem Blumenthaler Schützenverein von 1843 e.V. feiern.

2004

Im Februar 2004 wird der Kamerad Stephan Schulz zum Vorsitzenden der Berliner Schützengesellschaft e.V. gewählt. Der neue Gesamtvorstand hat ein hoffnungsvolles Durchschnittsalter von 26 Jahren.
Unsere Schützenschwestern haben jetzt auch einen eigenen Wettbewerb zum Schützenfest. Schützenschwester Dagmar Weyer wird die 1. Blütenkönigin.

2005

Wir können in diesem Jahr auf eine 50 jährige Freundschaft mit unseren Schützenschwestern und Schützenkameraden des Schützenvereins Eschwege 1433 e.V.

2006

Der Kamerad Sebastian Pech erringt beim Landeskönigsschießen die Würde des Landeskönigs des Schützenverbandes Berlin – Brandenburg e.V.

 

 

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